Historischer Flügel
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Musikalisches Ambiente mit historischen Flügeln

- Ambiente

Die Welt der Klänge und Melodien ist einzigartig. "Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist", meinte schon Victor Hugo. Doch nicht nur die Töne begeistern heutzutage Musikliebhaber. Im Laufe der Zeit haben Instrumentenbauer wunderbare Klangobjekte kreiert, die Räumen durch ihre bloße Anwesenheit ein ganz besonderes Ambiente verleihen.

Instrumente als Einrichtungsgegenstand

Wer kennt sie nicht, die Bilder der hölzernen, mit Blattgold verzierten Flügel in den Salons des 19. Jahrhunderts. In wohlhabenden Familien gehörte der Besitz eines Flügels damals im wahrsten Sinne des Wortes zum guten Ton. Neben ihrer ausgesprochen guten Klangqualität galten sie aufgrund ihres beeindruckenden Äußeren als beliebtes Möbelstück.

Im Laufe der Zeit, beginnend etwa um die Jahrhundertwende herum, verloren die Flügel jedoch nach und nach an Bedeutung. Zum einen lag es an dem hohen Preis im Vergleich zu aufrechten Klavieren und zum anderen nahmen die meist über zwei Meter groß gebauten Klangobjekte sehr viel Wohnraum für sich ein. Wohnraum, den sich viele nicht mehr leisten konnten.

Doch auch heute noch verleihen diese historischen Instrumente großen Räumen einen extravaganten Flair. Viele Fabrikate aus der Zeit um 1900 sind noch sehr gut erhalten und warten nur darauf, in den Besitz eines leidenschaftlichen Sammlers oder Musikers überzugehen.

Eine Frage des Preises

 

Zugegeben: Sehr alte Objekte sind meistens teuer. Das gilt leider auch für Flügel. Sie müssen zwar nicht gleich so sehr zu Buche schlagen, wie das "berühmteste Klavier der Filmgeschichte", wie es in einem Focus Online Artikel heißt. Laut dem Artikel soll das Instrument aus dem Film 'Casablanca' für über 900.000 Euro den Besitzer wechseln. Doch für einen hundert Jahre alten Salonflügel werden oft mindestens 10.000 Euro fällig. Aktuelle Topmodelle erreichen sogar Preise von über 80.000 Euro.

Echte Liebhaber historischer Salonflügel nehmen dies jedoch in Kauf. Allein die Vorstellung, endlich selbst eines der wunderschönen Modelle im geräumigen Wohnzimmer stehen zu haben, animiert so manchen zum Kauf. Für Musiker dürfte es besonders interessant sein, zu erkunden und selbst auszuprobieren, wie die Instrumente damals geklungen haben. Vielleicht hat ja sogar einmal ein berühmter Musiker der Vergangenheit darauf gespielt?

Trotzdem stellt sich nun noch die Frage: woher nehmen? Ein guter Anlaufpunkt ist ein Antiquitätenladen beziehungsweise ein Auktionshaus. Das gibt es heutzutage sogar im Internet, wie zum Beispiel bei Auctionata. Aktuelle Angebote lassen sich so leicht verfolgen und auf ihre Seriosität überprüfen. Eine so teure Anschaffung will gut überlegt sein.

 

 

 

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