Nudeln in Herzform

Nudeln machen nicht nur satt und glücklich, sondern auch klug

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Nudeln machen nicht nur satt, sondern auch klug

 

Die Nudel zählt unbestritten zu den Leibspeisen der Deutschen: unangefochtener Spitzenreiter sind die Spaghetti, dicht gefolgt von Spiralnudeln (ähnlich den italienischen Fusilli), Bandnudeln, Makkaroni und natürlich den Spätzle, ohne die in der württembergischen und badischen Küche so gut wie gar nichts läuft. Warum aber sind so viele Menschen so fasziniert von den beliebig formbaren Teigwaren aus schnödem Weizengrieß und Wasser? Und woher hat die Nudel überhaupt ihren Namen, und seit wann ist sie in unseren Breitengraden bekannt? Ausreichend Fragen also, die eine kleine Recherche in Sachen Pasta rechtfertigen.

Wer meint, der Ursprung des Wortes ?Nudel? sei etwa poetischer oder sonst wie faszinierender Natur, der wird wohl enttäuscht sein, denn ?Nudel? ist lediglich eine Abwandlung von ?Knödel?, wiewohl der Knödel ja zumeist aus einem Kartoffelteig und nicht aus Weizengrieß besteht. Weizengrieß unterteilen die Fachmänner in Weichweizen- und Hartweizengrieß ? letzterer benötigt mehr wärmende Sonne und wird daher hauptsächlich in südlichen Gefilden wie in Bella Italia für die berühmte Pasta verwendet. In Nordeuropa werden dem Weichweizengrieß dafür traditionell Eier zugefügt, um die nötige Festigkeit zu erhalten.

Die Nudeln soll übrigens Marco Polo aus China mitgebracht haben (wie so viele andere exotische Dinge auch, die dem arme Mann im Nachhinein ins Gepäck gedichtet werden), tatsächlich jedoch wussten schon die römischen Kaiser um das Vergnügen des Pasta-Drehens. Wahr ist aber, dass die Nudel ihren Ursprung in China hat, denn Archäologen haben dort bei Ausgrabungen sage und schreibe 4.000 Jahre alte Nudeln aus Rispenhirse gefunden. Bei uns kennt man die Nudel erst seit ein paar hundert Jahren, der älteste Nudelmacher Deutschlands ist die 1793 gegründete Erfurter Teigwarenfabrik, die auch heute noch Nudeln produziert.

Ziemlich unübersichtlich sind die Nudelsorten, von denen es weltweit inzwischen etwa 600 verschiedene gibt: Spitzenreiter ist selbstverständlich Italien, das von den klassischen Spaghetti über die gedrehten Fusilli bis hin zu den hübschen Farfalle in Schmetterlingsform (fast) alles im Programm hat, was man aus Weizengrieß formen kann. Etwas mehr als hundert Nudelsorten sind in Deutschland beheimatet, doch auch hierzulande nimmt die Artenvielfalt beständig zu. Wem es gefällt, der kann sich sogar seine persönlichen Lieblingsnudeln zusammenstellen: Im Pastarie Onlineshop gelangt man in drei Schritten zur Wunschnudel.

Bleibt noch zu klären, ob Nudeln jetzt dick oder glücklich machen ? oder am Ende etwa beides? Tatsache ist, dass die Nudel-Energie in den Kohlenhydraten steckt, deshalb sind die Teigwaren auch bei Marathonläufern so beliebt. Und weil die Kohlenhydrate unser Gehirn außerdem dazu anregen, verstärkt das Glückshormon Serotonin zu bilden, stimmt wohl auch das Sprichwort ?Nudeln machen glücklich?. Übermäßiger Pasta-Genuss sollte allerdings mit einer Suppen-Diät ausgeglichen werden, vorzugsweise mit Einlagen in Form von Buchstabennudeln. Denn davon nimmt man nicht nur ab, sondern wird von Suppe zu Suppe auch klüger, oder?

Foto(s): www.pastarie.com

 

 

 

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