Lilla Bommen

Fischtempel und Austernsafari: Göteborg kulinarisch

- Sonstiges

Göteborg eignet sich besonders gut für einen Wochenendtrip. Rund 75 Minuten dauert der Flug von Berlin in die zweitgrößte Stadt Schwedens, da bleibt noch genug Zeit für Sightseeing und Kulinarik. Weil Göteborg an der Küste liegt, dreht sich natürlich (fast) alles um fangfrische Gaumenfreuden direkt aus der Nordsee. Das Meerwasser ist sehr kalt, deshalb wachsen die Fische und Schalentiere langsamer als anderswo, entwickeln aber auch einen volleren Geschmack. Davon überzeugen kann man sich am besten im Herbst, denn ab September beginnt die wahre Zeit von Hummer, Auster, Miesmuschel & Co. Die Sehenswürdigkeiten sind schnell abgeklappert: Da gibt es den Hafen ?Lilla Bommen? mit dem rot-weiß-gestreiften Skanska-Wolkenkratzer, der immerhin 86 Meter hoch ist und aufgrund seiner Form auch Lippenstift (?Läppstiftet?) genannt wird. Im Hintergrund die Brücke ?Göta Älvbron?, davor die imposante Viermastbark ?Viking?, früher Schulschiff, heute Museums- und Restaurantschiff. Da wären wir wieder beim Essen und Trinken, wobei gerade das Kaffeetrinken in Göteborg eine lange Tradition hat. Das wird deutlich beim Bummel durch die Altstadt mit den vielen Cafés, die mal gemütlich, mal modern eingerichtet sind.

Luxuriös ausstaffiert ist auch das ?Clarion Hotel Post?: Wo einst Pakete sortiert wurden, dreht sich heute alles um den größtmöglichen Komfort der Gäste. Das Vier-Sterne-Haus hat aber noch mehr zu bieten als ein stilvolles Ambiente, nämlich das Sushi-Restaurant namens ?Vrå?. Vrå bedeutet ?Ecke?, und in diesem besonderen Eckchen gibt Küchenchefin Frida Ronge den Ton an. Während Frau Ronge noch auf ihren ersten Michelin-Stern warten muss, haben andere dieses Ziel längst erreicht, darunter die Gourmet-Restaurants ?28+? (französische Küche), ?Sjömagasinet? (Fischtempel), ?Thörnströms Kök? und ?Bhoga?. Dass Sterne zwar wichtig, aber eben nicht alles sind, zeigt sich bei der Teilnahme an einer Austernsafari. Da geht es mal nicht um Löwen oder Elefanten, sondern um Meeresfrüchte, die vor Ort ?geerntet? werden. ?Vor Ort? meint rund 130 Kilometer von Göteborg entfernt, doch der Abstecher lohnt sich: In Grebbestad, einem pittoresken Seebad an der schwedischen Westküste, fahren einheimische Fischer mit den Touristen in kleinen Booten hinaus aufs Meer und erklären ihnen geduldig, wie Austern richtig geöffnet und Miesmuscheln gekonnt gepflückt werden ? Verkostung und Bullerbü-Charme inklusive.

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